im domain-name-system-server (dns-server) befindet sich eine datenbank mit domain-namen und den dazugehörigen ip-adressen. wenn wir mit unserem browser eine anfrage starten (www.spam-report.de), wird dieser als erstes mit dem dns-server verbindung aufnehmen und den domain-namen übergeben, aus der datenbank wird die dazugehörige ip-adresse ausgelesen und an unseren browser zurückgegeben, wir können dann direkt mit dem dazugehörigen rechner verbindung aufnehmen und die gewünschten daten abfragen. das ist eine vereinfachte sichtweise des prozesses. in der praxis sind dabei mehrere name-server beteiligt, da nicht auf jedem rechner alle adressen zu finden sind. an der spitze einer topleveldomain stehen rechner, die eine liste der darunterliegenden knotenrechner beinhalten, diese kennen wiederum nur die rechner innerhalb der domain. bei einer anfrage wird diese soweit nach oben durchgereicht, bis ein rechner die anfrage verarbeiten kann.
hat unser rechner die passende ip-adresse erhalten, kann er seine anfrage absenden. dabei gelangt diese nicht wie bei einer telefonverbindung direkt ans ziel sondern ersteinmal zu seinem gateway, einer schnittstelle zwischen zwei netzen (das tor zum internet). dieses sendet die daten dann an einen weiteren rechner, der das gateway für eine andere domain ist.
damit die daten auch an ihr ziel gelangen, brauchen wir noch eine weitere rechnervariante, den router. der router hat verbindung zu mehreren gateways und zu anderen routern. er beinhaltet eine routing-datenbank, mittels der die daten an den nächsten router oder in das passende subnetz übergeben werden.
der router entscheidet welchen weg die daten im netz nehmen. das muss nicht immer der kürzeste weg sein, denn wenn ein gateway überlastet ist, werden die daten einfach über einen anderen schnelleren weg versand (geroutet).
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